FAROS engagiert sich für Kostentransparenz: Einsparpotenziale heben bei den Fees für Verwahrstellen und Master-KVGen

Kostentransparenz in der Branche der Finanzdienstleister ist eine Zielvorgabe, der sich FAROS seit jeher verschrieben hat und für die sich die Investment Consultants aus Frankfurt engagiert einsetzen. Teil dieses Engagements ist eine Studie zur Kosten- und Dienstleistungssituation von Verwahrstellen und Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) unter institutionellen Investoren, für die jetzt ein erster Zwischenbericht vorgelegt wurde. Studienbetreiber FAROS kommt anhand der vorläufigen Ergebnisse zu einer zentralen Erkenntnis: Die Gebühren der Depotbankanbieter und Master-KVGen haben sich auf einem vergleichsweise hohen Niveau verfestigt – und es besteht ein deutliches Potenzial zur Kostenoptimierung.

Einladung zu Teilnahme geht an weitere institutionelle Investoren

Für die Benchmarkstudie wurden zwischen November 2020 und März 2021 institutionelle Anleger in Deutschland und Österreich zu ihren aktuellen Gebührenmodellen befragt. Teilgenommen haben bislang 32 Investoren mit einem Anlagevolumen von 147 Milliarden Euro, wobei die bisherigen Studienteilnehmer ein breites Spektrum der institutionellen Kapitalanlage abdecken. FAROS hofft jedoch, die Studie um zusätzliche Teilnehmer zu erweitern und lädt daher weitere institutionelle Investoren dazu ein, sich zu beteiligen. Nach Eingang der Antworten zukünftiger Teilnehmer werden die Auswertungen entsprechend aktualisiert.

Der nächste Zwischenbericht der Studie ist für Ende des zweiten Quartals 2021 geplant. Befragungsteilnehmern werden die vollständigen Daten zur Verfügung gestellt, wobei die Darstellung der Ergebnisse komplett anonymisiert erfolgt.

Gebührenstruktur und Potenzial für Kostenoptimierung

Die sich aus der Erstanalyse der Datensätze ergebenden Erkenntnisse bezüglich der Feestruktur bieten aus Sicht von FAROS durchaus interessante Ansatzpunkte für Kostenverhandlungen: Die Gebühren für Verwahrstellen liegen im Median bei 1,1 Basispunkten, bei Master-KVGen bei 2,6 Basispunkten. Ein Blick auf die Verteilung der Daten eröffnet das Einsparpotenzial: So ergab die Analyse der Daten, dass 50 Prozent der Befragten bei den Gebühren für die Kapitalverwaltungsgesellschaften innerhalb der Preisspanne zwischen 1,5 und 3,9 Basispunkten lagen. Gleichzeitig bedeutet die 25- bis 75-Prozent-Spanne von 1,5–3,9 BP, dass die Kosten bei 25 Prozent der Teilnehmer unter 1,5 Basispunkten lagen.

In dieser unteren Grenze der 25- bis 75-Prozent-Spanne macht FAROS eine sinnvolle Benchmark für eine Kostenoptimierung aus, da immerhin ein Viertel der Befragten bei den Gebühren unterhalb dieser Marke liegt und somit bei den Gebühren deutlich bessergestellt ist. Bei den Verwahrstellen liegt die 25- bis 75-Prozent-Spanne bei 0,6–2,0 BP, was für alle institutionellen Investoren, die mehr als 0,6 Basispunkte zahlen, ein Einsparpotenzial bedeutet. Auf der Grundlage der Studienergebnisse könnte sich also für ein Viertel der Befragten eine kritische Evaluation und Neuverhandlung bestehender Verträge bezahlt machen.

Fehlende Kostentransparenz als Ursache der Fee-Konsolidierung

Der Hintergrund für die verfestigte Kostenstruktur ist aus Sicht von FAROS nicht zuletzt in der mangelnden Kostentransparenz der Branche zu finden, da diese gut informierte Verhandlungen zu den Konditionen bei Master-KVGen und Verwahrstellen behindert. Mit der Benchmark-Studie will der Investment Consultant Abhilfe schaffen – die Erhebung, Analyse und Veröffentlichung der Kosten und Leistungen machen einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Transparenz aus. Aus diesem Grund ist geplant, die Umfrage in regelmäßigem Turnus zu wiederholen.

Neben den Ergebnissen der Studie, die institutionellen Investoren als Orientierungspunkt für künftige Vertragsverhandlungen dienen können, bietet FAROS selbstverständlich auch Expertenunterstützung bei der Überprüfung und gegebenenfalls Verhandlung der bestehenden Konditionen, um Sparpotenziale bei den Gebühren zu heben.

 



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