Strategic Asset Allocation – SAA

Institutionelle Investoren sind aktuell einem anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld mit niedrigen Zinsen und zum Teil hohen Aktienbewertungen sowie einem enger werdenden Regulationskorsett ausgesetzt. Gleichzeitig bleibt der Druck auf Investoren hoch, ausreichende Renditen und Erträge zu erwirtschaften, um die Verpflichtungen erfüllen zu können. Diesen gebündelten Herausforderungen gilt es im heutigen institutionellen Anlageprozess Rechnung zu tragen. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die Strategic Asset-Allocation (SAA). FAROS unterstützt Investoren dabei, eine bedarfsgerechte Strategische Asset Allokation zu definieren. Neueste finanzmathematische Erkenntnisse fließen dabei gleichermaßen mit ein wie Eckpunkte zu regulatorischen Anforderungen und individuelle Risiko-Rendite-Vorgaben.

Die Strategische Asset-Allokation im Wandel

Je länger die Niedrigzinsphase anhält, desto stärker zeichnen sich die negativen Folgen für institutionelle Investoren ab. Gleichzeitig setzt die demografische Entwicklung mit einer ungünstigen Relation von Beitragszahlern und -empfängern viele Vorsorgeeinrichtungen unter Zugzwang. Eine Folge daraus ist, dass die Strategic Asset Allocation an diese neuen Herausforderungen anzupassen ist. Konzentrierten sich Investoren früher auf die Grundbausteine Bundesanleihen, Immobilien und allenfalls kleinere Aktienbeimischungen, ist heute eine Neuinterpretation erforderlich.

Asset-Allokation: Strategisch und taktisch

Die zunehmend schwieriger werdende Suche nach Rendite zwingt institutionelle Investoren, sich mit neuen Anlageklassen auseinanderzusetzen. Ein erster Schritt ist für viele Investoren, die Kapitalanlage zu internationalisieren. Engagements in Schwellenländern gewinnen dabei sowohl auf der Anleihe- als auch auf der Aktienseite an Bedeutung. Damit eventuell einhergehende Fremdwährungsrisiken machen jedoch meist ein Währungsmanagement erforderlich, um das Portfolio gegen Währungsschwankungen abzusichern. Immer mehr an Bedeutung gewinnen zudem anspruchsvollere Anlageklassen und -strategien, wie alternative Investments, Faktor-Strategien oder die Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG).

Neue Anlageklassen in der Strategic Asset Allocation

Institutionelle Investoren stehen zunehmend vor der anspruchsvollen Aufgabe, renditestärkere Anlageklassen in die Portfoliostruktur einzubinden. Besonders im Fokus stehen derzeit alternative Assets wie Infrastruktur, Real Estate, Private Equity und Private Debt. Der Anteil dieser zumeist nicht börsengelisteten Anlagen ist vor allem wegen der aussichtsreichen Renditen in den letzten Jahren stetig gestiegen. Aufgabe der Strategischen Asset Allokation ist, die zum Teil sehr langen Investitionszyklen und die Illiquidität der Anlagen in Übereinstimmung mit der Verpflichtungsseite zu bringen sowie auch die Risikotragfähigkeit und die Folgen für die Risikokapitalunterlegung zu beachten. Mit Simulationen zur Strategic Asset Allocation formuliert FAROS für Investoren einen nutzenoptimierten Anlagemix. Zudem beraten wir Kapitalanlageverantwortliche individuell bei der Implementierung neuer Anlageklassen und -strategien.

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