Offenlegungsbericht gemäß InstitutsVergV

Die Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme von Instituten (Institutsvergütungsverordnung) beinhaltet bankaufsichtsrechtliche Mindestanforderungen für die Vergütungssysteme von Instituten, die schädliche Anreize zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risiken unterbinden sollen.

Gem. § 17 Abs. 1 ist die FAROS Fiduciary Management AG nicht als bedeutendes Institut einzuordnen. Damit unterliegt die FAROS Fiduciary Management AG den allgemeinen Anforderungen der InstitutsVergV.

Verantwortlich für die Festlegung des Vergütungssystems der Vorstände ist der Aufsichtsrat der FAROS Fiduciary Management AG. Die Sitzungen des Aufsichtsrats erfolgen viermal jährlich.

Die Festlegung des Vergütungssystems der Mitarbeiter erfolgt durch den Vorstand.

Die feste Vergütung der Mitarbeiter wird nach folgenden Kriterien festgesetzt:

  • Aufgabe und Verantwortung der Position
  • Interne Vergleichbarkeit mit gleichen oder ähnlichen Positionen
  • Marktvergütung und Wettbewerbsfähigkeit
  • Leistung

Neben der festen Vergütung erhalten die Mitarbeiter eine variable Vergütung, die einen wirksamen Leistungsanreiz darstellt. Die variable Vergütung kann 100% des Festgehalts nicht übersteigen. Durch die Deckelung der variablen Vergütung wird darauf eingewirkt, dass Mitarbeiter keine unverhältnismäßig hohen Risiken eingehen.

In außergewöhnlichen Situationen behält sich die FAROS Fiduciary Management AG vor, die variable Vergütung zu streichen oder erheblich zu reduzieren. Es wird jährlich der Gesamtbetrag der variablen Vergütung anhand des Unternehmenserfolges ermittelt. Aus diesem Topf wird für die Mitarbeiter ein Bonus festgesetzt.

Vergütung für das Geschäftsjahr 2016 gesamt: TEU 485, davon TEU 53 variabel. Begünstigte der variablen Vergütung: 2

Stand: Januar 2017